Samstag, 29. Juli 2017

Blogtour vom 24.07. - 29.07.2017 zu "Ein unmöglicher Mord" von Rob Reef, Dryas Verlag




Bei dieser Blogtour dreht sich alles um John Stablefords 3. Fall, einen unmöglichen Mord, worum geht’s?
1938 reisen Literaturprofessor und Kriminalromanautor John Stableford und seine Gemahlin Harriet genannt Harry nach Upper Biggins, um dort ein paar Tage bei Harriets Eltern zu bleiben. Ihr Vater der Vikar von Upper Biggins feiert die Tage seinen 70. Geburtstag und erwartet all seine Töchter zu Besuch. Während Stableford sich in die Tiefen der schwiegerväterlichen Bibliothek vertief, kommt Harriets jüngste Schwester aufgeregt hereingestürmt. Im Rosenbeet hat sie einen Golfball mit Hakenkreuzsymbol gefunden. Das erstaunt umso mehr, als der Park des anliegenden Anwesens Annandale Grange seit dem Krieg 1916 verwildert. Er wurde damals zum militärischen Sperrgebiet erklärt, weil die Royal Engineers dort geheime Kriegsforschung betrieben.
Als dann auch noch das fast nie benutzte Telefon im Pfarrhaus klingelt und Dr. Percy Holmes, Psychiater und Stablefords Mitstreiter in seinen bisherigen Ermittlungen, ihn und seine Gattin für den darauffolgenden Tag zum Bankett in Dinnerkleidung einlädt, kennt das Staunen keine Grenzen mehr. Was macht ausgerechnet Percy bei Harriets Kindheitsfreundin Bella und ihrem Vater Sir Edmund Rogis?
Percy erläutert seinem Freund John, daß der Golfplatz von Annandale auf Geheiß des War Office wiederhergestellt wurde. Es soll dort ein streng geheimes und politisch hochbrisantes Golftournier ausgetragen werden, da Adolf Hitler nach dem Verlust des im August 1936 in Baden-Baden ausgetragenen Turniers um den „Golfpreis der Nationen“, eine Revanche fordert. Während es dem Führer darum geht, die von ihm gestiftete Trophäe „heim ins Reich zu bringen“ ist sich die britische Regierung der brisanten politischen Situation bewußt. Dr. Percy Holmes als geheimer Mitarbeiter des War Office, ist mit der Überwachung des Turniers unter Ausschluß der Öffentlichkeit betraut und Stableford soll ihm zur Hand gehen. Doch als beim abendlichen Bankett der Gastgeber Sir Edmund unvermittelt zusammenbricht und am nächsten Tag ein Mord vor aller Augen geschieht, der eigentlich unmöglich erscheint, ist Fingerspitzengefühl und Kombinationsgabe gefragt.
Wie bereits in den klassischen englischen Kriminalromanen ermittelt hier kein Kommissar, die Befugnisse und technischen Möglichkeiten sind somit noch beschränkter, als dies 1938 ohnehin der Fall war. Dies macht einen Teil des intellektuellen Reizes aus. Statt mit High-Tech und Wissenschaft ermittelt Stableford mit seinem messerscharfen Verstand, seiner unglaublichen Allgemeinwissen und geht mit seinen sprachlich verklausulierten Spitzfindigkeiten seinen Mitermittlern bisweilen auf die Nerven.
Aber auch die Kombination aus einem Literaturwissenschaftlers, der sich für Kriminalromane begeistert, der von seinem Freund einem Psychiater im Dienste des War Office immer wieder in Ermittlungen hineingezogen wird, ist ein Garant für interessante Gespräche, die den Leser an der kniffeligen Aufklärungsarbeit teilhaben lassen.
Ein wahrer Leckerbissen für Liebhaber klassischer englischer Whudunnits, der durch fundierte Recherche und interessante kleine Details überzeugt. Es war der wirklich beste Krimi, den ich in letzter Zeit gelesen habe.
Und da es auch was zu gewinnen gibt kommt hier die Tagesfrage, die es richtig zu beantworten gilt. Einfach per Kontakt-Mail oder per FB-Nachricht an daniela maria ursula die Lösung an mich, ausgelost wird wegen der Sommerferien am 8. August.
Verlost wird dieser wirklich hervorragende Krimi, bei bis zu 10 Teilnehmern 1 mal, bei bis zu 20 Teilnehmern 2 mal, bei bis zu 30 Teilnehmern 3 mal und so fort.
Mit jeder richtig gelösten Tagesfrage erhält man ein Gewinnlos, wer diese Aktion über Socialmedia-Kanäle mit anderen teilt, erhält noch eine weitere Chance.
Und nun die Frage: der wievielte Geburtstag von Harriets Vater soll demnächst gefeiert werden?
Viel Glück und viel Spaß!

Kommentare:

  1. Hallo Dani,

    das klingt nach einem tollen englischen Krimi, bei dem man gut mitraten kann! Nichts ist langweiliger, als wenn man den Täter nur "präsentiert" bekommt.

    Die Antwort auf die Frage schricke ich dir per FB PN.

    liebe Grüße
    Barbara

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  2. Hallo,

    das ist ja ein absolutes Traumbuch. Wenn ich den Text richtig gelesen habe, müßte es der 70. Geburtstag sein.

    Schönen Abend.
    LG sonja

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