Werbung/Reziexemplar „Back mit mir! Pizza, Jamies erstes Kochbuch für Minis“ Jamie Oliver, Illu. Adrian Johnson, DK Verlag
Aus der Reihe Jamies erstes Kochbuch für #Minis mit Illustrationen von Adrian Johnson gibt es was Neues: #Pizza! Jamie Oliver legt wert auf #gesundeErnährung von klein auf und hochverarbeitete Lebensmittel gehören zu den Ernährungs-No-Gos schlechthin. Fertigpizzen stehen ganz oben auf der Liste der wirklich ungesunden Lebensmittel und sind doch unglaublich beliebt! Hier zeigt #JamieOliver, dass man auch schon mit kleinen Kinder im Kita-Alter ganz wunderbar Pizza selbst machen kann und es dauert kaum länger als eine Tiefkühlpizza oder eine vom Lieferdienst. Dafür hat man die volle Kontrolle über die Zutaten. Doch hat man die wirklich? Jamie nimmt hier Fertigteig. Pizza Fertigteig enthält viel zu viel Zutaten, die nicht gesund sind, um ihn lange haltbar zu machen. Dabei gehört in einen Pizzateig nicht viel: Mehl, eine Prise Salz, eine Tüte Trockenhefe oder ein halber Würfel frische Hefe und lauwarmes Wasser (ich mache es immer nach Gefühl aber ich würde sagen: 500 g Mehl, 1 Tüte Trockenhefe 270 ml warmes/lauwarmes Wasser eventuell ein Spritzer Olivenöl für mehr Geschmeidigkeit und Knusprigkei, und eine Prise Salz). Das haptische Erlebnis den Teig noch selbst zu kneten vor dem Ausrollen, sollte man Kindern nicht nehmen. Das gutes Essen eben Zeit und Vorbereitung braucht, indem man den Teig schon morgens ansetzt, finde ich gar nicht schlecht, auch kann man ganz individuell die Mehlsorte wählen, weshalb wir den Teig immer selbst machen...
Ansonsten ist dieses Buch sehr schön, gerade von der Haptik her, dass jede Seite auch aufzuklappen ist und man dann schön groß den nächsten Schritt zu den Zutaten dahinter entdeckt. Zu den üblichen Zutaten auf die Pizza noch Pesto hinzugeben gibt ihr den besonderen Pfiff (ist dann aber nicht mehr vegetarisch, weil Parmesan nicht vegetarisch ist). Da ich keine Oliven mag, haben wir sie nicht vorrätig und haben stattdessen Paprika zu den Pilzen genommen bzw. Paprika und Zwiebeln für unsere Veganerin, die keine Pilze mag.... Das ist das Schöne, wenn man etwas Gesundes nicht mag, tauscht man es gegen etwas anderes gesundes nach Wahl aus, das macht es schön flexibel und ganz persönlich. Warum brauche ich dann dieses Buch, wenn es eh ein Fertigteig ist? Einfach zur Anregung: es es ist wirklich sehr schön gemacht mit den Aufklappelementen und weckt bei Kindern nicht nur die Lust zu Backen, sondern die Schritt für Schrittanleitung ist für Kinder auch ohne Worte gut verständlich und es erfüllt sie mit Stolz wenn sie selbst das Buch weiterblättern und sie ein eigenes Backbuch haben. Am Ende ist die prima Pizza fertig, ist lecker und gesund und ganz nach dem eigenen Geschmack. Das eigene Buch zum Backen gibt den Kindern noch mal ein extra Gefühl der Selbstbestätigung. Wenn dieses Buch im Kinderbuchregal steht, wird das Kind es immer wieder neu entdecken und aus dem Regal ziehen und wünschen gemeinsam Pizza zu backen. Das ist ein wirklich schönes gemeinsames Erlebnis mit Kind, aus dem ein echtes Ritual entstehen kann und das eine positive Einstellung zum Kochen und gesunden Zutaten, statt schnell schnell und fettig wecken kann. Das erklärt er auch verständlich ganz am Ende des Buches. Auf dem letzten Aufklappelement gibt es auch noch Sicherheitshinweise für die Eltern, worauf sie während der Zubereitung mit den Kinder achten sollten.
Insofern hat dieses Buch durchaus seine Berechtigung im Kinderbuchregal für Kita-Kids, trotz des von mir kritisierten „Mangels“.
Ich bedanke mich ganz herzlich beim DK Verlag für mein Reziexemplar, und bei meiner Familie, die geduldig mit mir Pizza-Fotos gestaltet haben, statt sofort hungrig hineinzubeißen.
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