Sonntag, 15. März 2026

Cookbook for Rebel Girls Sweet, Cookies, Kuchen & Desserts, DK Verlag

 

Cookbook for Rebel Girls Sweet, Cookies, Kuchen & Desserts, DK Verlag

 

Nachdem das erste Cookbook for Rebel Girls hier so ein voller Erfolg war, mussten wir natürlich auch die süße Fortsetzung testen! Die große Herausforderung aktuell ist, dass wir alle keinen Industriezucker essen.... und eine von uns vegan und Weizen frei lebt, aber mit Dinkelmehl geht vieles.... Die #RebelGirls sind eine eingetragene Marke, die sich weltweit für die Rechte speziell von Mädchen einsetzt und sie während des Erwachsenwerdens begleiten und stärken will. Stark wird nur, wer auch gescheit isst und für sich selbst sorgen kann.... daher diese #Cookbooks speziell für junge Anfängerinnen mit Lust auf Süßes!

 

Das Buch gliedert sich wie folgt:

 

-Hi, Rebels!

-Süße Sachen: über dieses Buch

-Das musst du wissen

-Kekse, Brownies und Riegel

-Grosse & kleine Kuchen

-Desserts

-Cooles Eis

-Register

-Über Rebel Girls

 

Wie das Inhaltsverzeichnis erahnen lässt, waren wir nicht die einzigen, die beim Vorgängerbuch von dem ganz natürlichen Eisrezept begeistert waren. Daher gibt es dieses Mal ein ganzes Kapitel mit #Eisrezepten für die man keine Eismaschine benötigt. Warmes Wetter ist trotzdem zur Steigerung des Genusses zu empfehlen. Bei jedem Rezept ist angegeben, für wie viele Personen oder Portionen es geeignet ist. Bunte Symbole neben dem jeweiligen Rezeptnamen weisen auf folgendes hin: Vorsicht, jetzt wird es kompliziert, es sollte jemand Erwachsenes in der Nähe sein, ein Gericht geht blitzschnell, d.h. In unter einer Stunde, für dieses Rezept wird eine Küchenmaschine oder ein Mixer benötigt, für dieses Rezept benötigt man weder Herd noch Backofen, vegan, dieses Rezept l#sst sich deinem #Geschmack anpassen und dieses Rezept ist glutenfrei. Da sie so schön bunt sind, fallen sie sofort auf.

 

Hinter der Rubrik: Das musst Du wissen verstecken sich Küchenbasics, die man kennen sollte für's Gelingen, ohne einem speziellen Rezept zugeordnet zu werden, wie z.B. die einzelnen Zutaten, die sonst gekühlt werden, auf Raumtemperatur zu bringen, damit sie sich besser verarbeiten lassen. Diese beschränken sich aber nicht nur auf dieses Kapitel. Da sich dieses Buch ja eine besonders junge und damit wahrscheinlich unerfahrene Zielgruppe richtet, wird alles Schritt für Schritt erklärt und es gibt auch viele Bilder und Fotos. Die Rezepte sind also nicht so knapp gehalten wie üblich. Dazu gibt es für Back-Basics wie das Eier trennen oder das Auslegen von Backformen mit Backpapier eben Fotoanleitungen, da man diese Einzelschritte immer wieder benötigen wird und man es deshalb richtig lernen sollte. Mit den Fotos und dem einfachen Texten ist es auch kinderleicht! Die Fotos zu den jeweiligen Rezepten sehen übrigens super lecker aus, da fällt es schwer sich für nur ein Rezept zu entscheiden.

 

Wir haben den Apple Crumble zu Opas Geburtstag gebacken (natürlich mit Dinkelmehl, veganer Butter und Kokosblütenzucker) und es war ganz easy und es hat uns richtig gut geschmeckt! Die Cookies kamen auch super an!

 

Sehr gut gefallen mir die Food Storys, die es zu einigen Rezepten gibt und die uns etwas mehr zu den Hintergründen des jeweiligen Rezepts und ihrer Entwicklerin verrät. Noch unterhaltsamer sind dann die Fun Food Facts zu einigen Rezepte, die einen schon zum Schmunzeln bringen können. Da es sich um ein Buch für Rebel Girls handelt, werden hier natürlich auch einige Frauen vorgestellt, die in jungen Jahren selbst Rebel Girls waren und die jungen Nutzerinnen inspirieren können. Dabei geht es nicht unbedingt um Vorbilder, die schon jede kennt, die wir hier aber kennen lernen und vielleicht fortan zu unseren Vorbildern erklären wie z.B. Alana Kysar aus Hawaii, die Euch hier die Hawaiianische Küche näher bringen will, mit ihren vielen multikulturellen Einflüssen und Euch die Angst vor Versagen in der Küche nehmen will. Probiere einfach aus was Du magst und vorauf die Lust hast! Übrigens ist nicht nur die Hawaiianische Küche wild gemixt, dank Einflüssen aus allen Herren Ländern. Auch diese Rezepte hier bringen Dich locker einmal um die Welt, so dass es viel Neues zu entdecken gibt!

 

Ich bedanke mich ganz herzlich beim DK Verlag für unser Rezensionsexemplar!

 

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Mittwoch, 11. März 2026

Reise mit Bär, GUSTI, Fischer Sauerländer

 

Reise mit Bär, GUSTI, Fischer Sauerländer

 

Erst einmal geht es um eine #Flugreise mit einem Bären, statt eines Kindes. So ein Bär fliegt ja nicht alle Tage, auch nicht mit Familie. Der Flughafen ist groß und es gibt viel zu entdecken und zu bestaunen und auszuprobieren (auch wenn es leider oft genug verboten ist! Warum nur?). Natürlich läuft nicht alles so, wie sich die Familie wünscht, denn Bär hat seinen ganz eigenen Kopf und seine eigenen Bedürfnisse und eine nicht so geduldige Blase. Wenn #Bär mal muss, wissen es ziemlich schnell alle um ihn herum... dennoch ist diese Reise aufregend und lädt zum Träumen ein!

 

Ich war neugierig, weil ich Bilderbücher von #GUSTI liebe und es in der Verlagsankündigung um eine Reise mit einem #DownSyndrom Kind geht. Das kommt allerdings erst im Nachwort heraus, das wirklich sehr empathisch und liebevoll ist. Aber auch hier wird das Down Syndrom nicht erwähnt, sondern nur fröhliche Fotos von einem älteren Kind mit Trisomie 21 gezeigt, das Quatsch macht und Spaß hat. GUSTI ermahnt uns, offen durchs Leben zu gehen und flexibel zu sein, gerade, wenn man sich von jemandem mit seinem ganz eigenen Kopf, eigenen Bedürfnissen und Rhythmus begleitet wird. Man sollte sich einfach darauf einlassen und die Freude und den Moment genießen. Es ist nicht immer alles Bier-ernst.

 

Zuerst war ich verblüfft, weil ich ja mit einer Geschichte über ein Kind mit Trisomie 21 gerechnet hatte, aber ganz schnell merkt man, dass Bär einfach nur Kind ist und einfach aus seinem kindlichen Verständnis und seinen Bedürfnissen heraus handelt. Das kann Erwachsenen schon mal unangenehm oder peinlich sein, sollte es aber nicht. Es sind halt Bären bzw. Kinder und die mit Down Syndrom bleiben länger, oder auch für immer Kind. Wer diesen Bären auf seiner Reise begleitet, wird aber immer wieder an Punkte kommen, wo man denkt, ja, warum eigentlich nicht, warum wird uns dieser Gaudi aberzogen? Es sind so die Kleinigkeiten, die wirkliche unverstellte Freude vermitteln, die das Herz erwärmen. Dabei gefällt mir sehr gut, dass GUSTI einen unübersehbaren Bären als sein Bild für ein Kind wählt, das anders ist. Man überlegt aber auch, ob nicht alle anders sind?

 

Ich musste immer wieder schmunzeln, da der Bär auf Reisen, immer wieder typische Kinderdinge tut und sagt und man sofort die Eltern-Reaktion im Kopf hat. Von der Fahrt auf den Gepäckbändern über das klassische „Ich muss mal!“, „Ich habe Hunger!“, „Sind wir bald da?“ macht dieser Bär alles was wir so von Reisen mit Kinder kennen. Dank der Illustrationen des Autors wird es aber irgendwie charmant kindlich, statt kindisch, nervig. Man beginnt über sich selbst zu schmunzeln und sich vorzunehmen, das nächste Mal doch besser gelassener zu sein.

 

Die Schrift ist angenehm groß und fett, bis auf die in den Sprechblasen zwischendurch. Diese machen die Geschichte besonders lebendig. Sprachlich ist die Geschichte gut verständlich, eventuell kennt ein Kind von 4 die Begriffe noch nicht, aber anhand der Bilder wird dann schnell alles klar!

 

GUSTI reduziert seine Illustrationen auf das Notwendigste, weit entfernt von Wimmelbüchern, dafür aber auf den Ausdruck konzentriert, in dem seine Stärke liegt. Sein Bärenblick sagt einfach alles! Dabei lässt er uns natürlich auch an den Träumen des Bären teilnehmen, denn so eine Reise ist ja auch anstrengend, aufregend und langweilig zugleich, so dass Bären irgendwann natürlich einschlafen und von echten Abenteuern träumen. Bär oder Kind, das ist eigentlich das Gleiche, oder?

 

Eine Liebeserklärung an Kinder und wie sie die Welt sehen, ob mit oder ohne Handicap. Sie können das Leben aus vollen Zügen genießen und erleben und wenn wir es zulassen und flexibel sind, wir dann auch! Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit für uns Große! Für Kleine ab 4 und Große, die das Kind in sich noch nicht vergessen haben.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Fischer/Sauerländer Verlag für mein Rezensionsexemplar!

 

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