Dienstag, 29. September 2026

Werbung/Reziexemplar: Pasta & Verdura, 80 italienische Pasta- und Gemüserezepte, Cettina, Vicenzino, DK Verlag

 

Werbung/Reziexemplar: Pasta & Verdura, 80 italienische Pasta- und Gemüserezepte, Cettina, Vicenzino, DK Verlag

 

In 80 überwiegend vegetarischen Rezepten vereint hier Cettina Vicenzino die Liebe zu italienischer Pasta mit der zur saisonalen Gemüseauswahl. Neben raffinierten Rezeptideen gibt es auch die wichtigsten Basics eben Pasta-Grundrezepte, inklusive Nudelteigen, italienisches Flair und Hintergrundwissen. Neben absoluten Klassikern gibt es auch exquisite Eigenkreationen wie Artischocken Lasagne oder schwarze Reis-Rigatoni mit weißer Blumenkohlcreme... Für Kleinstadtmädchen wie mich, kann man die Blumenkohlcreme auch mit etwas handelüblicherer Pasta kombinieren... die Inspiration zählt! Neben appetitlichen Fotos zu den Gerichten gibt es auch stimmungsvolle Szenenbilder, die Italienflair verbreiten und die Liebe zu Gemüse und dessen Anbau... oder die Pastazubereitung von der Pieke auf... Vorsicht, schon das Durchblättern mach Appetit!

 

Das Buch gliedert sich wie folgt:

 

-Einleitung

-Pastawissen: Pastateige, die richtige Technik, Füllungen und Saucen

 

Da Cettina Wert auf frische, regionale Zutaten legt, ist der Hauptteil nach dem saisonalen Angebot der jeweiligen Gemüsesorten in die vier Jahreszeiten unterteilt:

 

-Frühling – Primavera: Kultur und Kulinarik:Mythen über das Pastabesteck

-Sommer – Estate: Kultur und Kulinarik: Pastawissen: Pastanamen

-Herbst – Autunno: Kultur und Kulinarik: Die italienische Küche anhand der Carbonara erklärt

-Winter – Inverno: Kultur und Kulinarik: Italien und seine regionalen (Pasta-)Unterschiede

 

-Erwähnungen im Buch und weitere Tipps

-Register

 

Die meisten Rezepte sind für 4 Personen, dies wird aber jeweils gesondert angegeben, so wie auch der italienische Name des Gerichts jeweils in klein unter den Deutschen steht. Das bringt noch mal extra Urlaubsfeeling. Außerdem stehen noch die erforderlichen Zubereitungszeiten und die verwendete Nudelsorte über den Kochzutaten. Da meine Tochter keinen Weizen verträgt, habe ich jeweils die Dinkelnudelsorte gewählt, die wir zur Hand hatten.

 

Sehr gut kam bei uns die Carbonara mit Steinpilzen an, wobei wir die Sahne gegen Hafersahne getauscht haben. Das Gericht ist nicht nur lecker beschrieben, die Zubereitung ist auch einfach und gut verständlich erklärt.

 

Jahreszeit bedingt gab es noch die Pasta mit karamellisiertem Fenchel (aus dem eigenen Garten) und Pfifferlingen (nicht aus dem Garten). Ich habe mich bisher noch nie an Pfifferlinge herangewagt, aber es hat sich gelohnt! Es ging schnell und war dank der ausgewählten Zutaten wie frischen Schalotten und Rosmarin und Knoblauch sehr aromatisch, auch wenn ich für mich den Fenchel weggelassen habe. Irgendwas lasse ich immer weg ;) Der Rest der Familie mag aber sehr gerne Fenchel.

 

Aus Tomaten aus dem eigenen Garten haben wir dann nach dem Basis-Tomatensaucen-Rezept unsere eigene Tomatensauce erarbeitet.

 

Aus dem Herbstkapitel haben wir noch die Fettuccine Alfredo mit Kürbiscreme nachgekocht, nur mit Fussili statt Fettuccine, weil es ja Dinkelnudeln sein müssen und manchmal eben auch keine Zeit zum Selbermachen von Nudeln bleibt. Die Zubereitung ist sehr einfach und praktisch durch das Garen des Kürbis mit Knoblauch und Kräutern im Ofen, während man auch bereits die Nudeln kochen kann. Mit dem herzhafte Parmeson wird die Kürbiscreme zu einem aromatischen Geschmackserlebnis, dass sich gut in die Alltagsküche integrieren lässt.


Dieses Kochbuch regt aber natürlich auch zu Eigenkreationen ein und bietet neue Inspiration, für all jene die gerade viel zu viel Zucchini oder Auberginen aus dem eigenen Garten haben. Das ist mediterrane Genuss pur!

Pasta wird hier in allen Formen, Farben und Einsatzmöglichkeiten präsentiert, also auch als Suppeneinlage.

Es wird nicht nur Schritt für Schritt erklärt, wie man selber frische Pasta zubereitet, sondern auch, wie man sie anschließend richtig aufbewahrt, sofern man sie nicht sofort verbraucht.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich beim DK Verlag für mein Rezensionsexemplar!

 

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Werbung/Rezension: „Emma und der traurige Hund“ Sabine Rufener, Kunstanstifter Verlag

 

Werbung/Rezension: „Emma und der traurige Hund“ Sabine Rufener, Kunstanstifter Verlag

 

Die quirlige, stets gut gelaunte Emma trifft im Regen auf der Wiese einen großen struppigen Hund. Der ist ganz traurig und möchte nicht mehr leben, alles macht keinen Sinn mehr für ihn. Das erstaunt Emma, die es liebt zu leben und die ständigen Wunder der Welt. Wie kann man denn nicht leben wollen, wenn es so herrlich ist in Gummistiefeln mit Regenschirm über die Wiese zu laufen? Also gibt sie sich Mühe, ihm viele gute Gründe zu nennen, warum das Leben schön ist. Doch alle Gründe, die ihr spontan einfallen, überzeugen ihn nicht, aber er willigt ein, weil sie sich so viel Mühe gegeben hat, ihr noch eine Chance zu geben, sich morgen neue tolle Gründe zu leben für ihn auszudenken, so lange will er noch warten. Emma ist echt motiviert und zählt immer wieder neue tolle Momente auf! Alles überzeugt den struppigen, traurigen Hund nicht, aber er verrät, dass er Erdbeereis mag und Emma verspricht ihm für den folgenden Tag ein Erdbeereis! Das ist auch ganz großartig, reicht dem Hund aber nicht und so denkt Emma weiter nach, von Tag zu Tag verlängert der Hund die Frist, um ihn zu überzeugen...

 

Wie schön! Für ein normales, gesundes Kind, sollte das Leben ein einziges großes, herrliches Abenteuer sein, selbst bei Regen! So ist es auch für Emma! Die trägt zwar eine Brille, weil sie nicht so gut sieht, aber was soll's? Es gibt ja Brillen und manchmal ist die Welt ja unscharf auch besonders schön! Es ist wirklich herzerweichend, wie Emma sich immer neue Gründe ausdenkt, das Leben zu lieben. Ihre Gründe sind meistens ganz schlicht und simple, weil die einfachsten Dinge oft die Schönsten sind.

 

Der Hund hat keinen wirklichen Grund, traurig zu sein, außer vielleicht, dass er Flöhe hat, aber das kommt bei Hunden schon mal vor... Aber manche brauchen nicht wirklich einen Grund traurig zu sein, sie sind es einfach. Doch das Bemühen und die Anstrengungen von Emma, die gehen ans Herz, auch von dem Hund, der ihr deswegen jeden Tag eine neue Chance gibt (und ich bin fest davon überzeugt, dass er jeden Tag Emma auch ein kleines bisschen lieber mag).

 

Es ist eine herzerwärmende Geschichte, über Hoffnung, Freundschaft, die Liebe zum Leben und die Überzeugungskraft von Erdbeereis. Es zeigt, dass auch die Liebe eines Kindes oder überhaupt einer Person, schon echt was bewirken kann und die Welt ein bisschen schöner macht. Es ist aber auch eine ganz behutsame Annäherung an Depressionen. Hier wird ohne anzuklagen oder zu urteilen auch für Kinder verständlich erklärt, was Depressionen sind. Diese unsägliche Traurigekit und Hoffnungslosigkeit ist einfach da, sie braucht keinen Grund, sie kommt einfach, um zu bleiben, aber das muss sie nicht. Sie aber wieder loszuwerden, ist auch nicht ganz einfach... man darf aber nicht aufgeben, sondern man braucht Hilfe und wird sie angeboten, sollte man sie unbedingt annehmen und natürlich ein Erdbeereis!

 

Die Illustrationen finde ich in ihrer Schlichtheit betörend und sehr passend. Es geht ja um die einfachen Dinge des Lebens. Dabei gefällt mir sehr gut, dass Emma optisch mit kurzen Haaren und Brille dargestellt wird. Sie ist nicht der verträumte Prinzessinnentyp, sondern ein Naturkind, das das Leben nimmt wie es kommt, genau wie das Wetter. Die Welt ist schön, sogar unscharf! Das kann ich übrigens bestätigen, da ich manchmal selbst im Kino über die Brille linse ;)

 

Diese Buch ist eine Liebeserklärung an das Leben! Ab 3 Jahren, 4/5 Jahre halte ich für passender.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Kunstanstifter Verlag und der Agentur Buchcontact für mein Rezensionsexemplar!

 

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