Kochen mit Christina – über 70 Rezepte für den Backofen, die immer gelingen! Christina Bauer, Löwenzahn Verlag
Bäuerin Christina ist bekannt für ihre leckeren, familientauglichen Backzepte, sei es Brot, Brötchen, oder Kuchen. Aber natürlich benötigen ihre Familie und ihre Gäste auch etwas auf den Mittagstisch und nun wird gekocht, wie es ihre Art ist, natürlich nicht ohne ihren Ofen! Anders als beim Kochen auf dem Herd, muss man das Essen im Backofen ja nicht umrühren und kann die Zeit im Ofen anderweitig nutzen!
Diesem Credo bleibt Christina treu und so gliedert sich dieses Buch wie folgt:
– Gutes Essen, guter Tag: Komm wir kochen!
– Kochen, aber unkompliziert: Warum eigentlich Ofengerichte?
– Mal ganz offen gesprochen: ein paar Grundlagen rund um Ofengerichte
– Immer gut vorbereitet: Wochenpläne, Lagerung und Haltbarkeit
– Tiptop Teig: Grundrezepte
– Jetzt aber fix: wenn es schnell gehen muss
– So sweet: Wenn Du Lust auf Süßes hast
– Hereinspaziert: Wenn Besuch zum Essen kommt
– Basics und Beilagen: wenn es die Extraportion braucht
– Spar Dir Herdzeit, wenn wirklich jede Minute zählt
– Aus eins mach zwei: wenn Du nicht von null starten willst
– Es grünt so grün: wenn es mal vegetarisch sein soll
– Da ist der Ofen aus: Wenn's mal nicht so läuft wie geplant
– Alles aus dem Ofen: Alphabetisches Rezeptregister
Christina Bauer ist Bäuerin und keine Vegetarierin, aber sie liebt
gesundes, ausgewogenes Essen, mit frischen Zutaten und Gemüse. Daher gibt es
auch ein vegetarisches Kapitel, aber prinzipiell ist dies kein Buch, dass sich
an irgendwelche spezielle Essrichtungen wendet außer: bodenständig,
familientauglich, praktisch und lecker! So sind natürlich auch die Beilagen wie
Backofengemüse und Käsespätzle vegetarisch, werden aber nicht extra
gekennzeichnet. Dieses Buch wendet sich wirklich an Allesesser und auch wenn
ich es wirklich nicht bin (es gibt ziemlich viel, was ich nicht mag, z.B. nix
aus dem Wasser) so werde ich bei ihr tatsächlich auch immer fündig und nicht
nur das: ich liebe ihre Bücher auch so sehr, weil es immer gleich mehrere
Rezepte gibt, die ich einfach gleich ausprobieren kann, weil ich die Zutaten eh
immer zu Hause habe, weil sie haltbar sind, sich gut bevorraten lassen, einfach
lecker sind und sie alle in der Familie mögen und eigentlich in fast alle
Rezepte hineinpassen... aber auch, weil sie mir ohne mittlere Katastrophen
gelingen (sogar ganz ohen Katastrophen, auch ohne kleinste) und ich
anschließend nie ein Gemecker und Gemaule am Tisch habe (na ja, fast, das eine
Kind mag keine Zucchini). Es gibt zwar keine Kennzeichnung für bestimmte Ernährungsrichtungen,
aber es gibt die Angabe der Zubereitungszeit, der Backzeit und immer die Angabe
der Personenzahl und der Auflaufform/Backblech etc. Sehr praktisch!
Ausprobiert haben wir die Käsespätzle aus dem Backofen. Dabei muss man natürlich in zwei Schritten vorgehen, indem man erst einmal die Spätze schabt oder hobelt. Das habe ich ewig nicht mehr gemacht und mich danach gefragt, warum eigentlich nicht... ging viel schneller, als ich es in Erinnerung hatte. Danach kamen die frischen Spätzle gleich in einen Auflaufform und wurden dann mit Gemüse, Röstzwiebeln und Käse garniert. Das war so schnell verputzt, dass sich mein Mann geärgert hat, dass wir ihm nichts aufgehoben haben. Allerdings: ich habe tatsächlich von meiner Oma einen Spätzlehobel. Es gibt aber auch Spätzlepressen und wer nicht gleich etwas kaufen möchte, kann sie auch mit einem Frühstücksbrett und einem sauberen Geodreieck ins kochende Wasser schaben.
Sehr lecker war auch das Ofengemüse, dass ich einfach um ein paar Kartoffeln mehr und Käse ergänzt habe, um es als Hauptgericht zu servieren.
Als nächstes gab es dann das Gemüserisotto, das zwar bei uns anders aussah als auf dem Foto, aber trotzdem richtig lecker war. Es ging ratzfatz und lässt sich ebenso wie das Ofengemüse und die Spätzle sehr gut einfrieren, wodurch es eben auch auf Vorrat gekocht werden kann. Bei Familien ist das meistens sehr praktisch.
Das Buch ist mit einem hochwertigen Lesebändchen versehen, das überhaupt nicht ausreicht, denn unser Buch sieht aus wie mit Lesezeichen gespickt, mit all den Essenswünschen meiner Kinder! Als nächstes sind wohl die Quetschkartoffeln dran, von denen ich in östereichischen Büchern immer las, die ich mir aber als Püree vorstellte. Hier sieht es aber ganz anders, viel besser aus. Zu jedem Rezept gibt es nämlich wirklich appetitliche Fotos und sollte es dann mal nicht so klappten, gibt es ja immer noch das Pannenhelferkapitel: Da ist der Ofen aus!
Ich bedanke mich ganz herzlich beim Löwenzahn Verlag und Lovelybooks für mein Leserunden Exemplar, das unseren Speisezettel und den Mittagstisch wieder deutlich abwechslungsreicher gestaltet haben!
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Danke für Ihre Bemühungen und Ihr Engagement, diesen Blog so hilfreich zu machen
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