Montag, 6. Oktober 2025

Der (inoffizielle) Adventskalender für Fans des FC Bayern München, Daniel Michel, Yes Verlag

Der (inoffizielle) Adventskalender für Fans des FC Bayern München, Daniel Michel, Yes Verlag

 

24 Geschichten, Rätsel, Rekorde und Kuriositäten über den „besten Fußballverein der Welt“, wie ihn die Fans nennen. So war mir z.B. völlig entfallen, dass dieser Verein tatsächlich der Mitgliederstärkste der ganzen Welt ist. Nicht vollgepumpt mit Öl-Millionen, dafür aber Herzblut der Mitglieder und Fans. Diese einzelnen Elemente lassen sich auch nicht trennen, denn auch die Quizze enthalten für mich Fun Fact, Kuriositäten und herrlich unnützes Wissen. Aber das ist für Fans ja das Größte, wenn man mit Wissen glänzen kann, das die übrigen Fans überrascht. Die Rätsel sind also nicht unlösbar und beziehen sich auch mehr auf die nähere Vergangenheit, wobei auch Club-Ikonen natürlich auch vorkommen, aber es sind wirklich solche Ikonen, die sogar eine Nicht-Fan-Rheinländerin wie ich kennt. So haben auch alle Altersklassen eine faire Chance und können eventuell sogar als Teams gegeneinander antreten. Aber Vorsicht, das ist echt für Fans, es waren auch ein paar Namen darunter, die ich noch nie gehört habe.

 

Die jeweiligen Seiten finde ich sehr abwechslungsreich und vielfältig. Pro Tag gibt es dann auch nicht nur einen Fun Fact oder ein Rätsel sondern mehrere kniffelige Fragen, aber auch nicht so viele, dass man es morgens nicht mehr rechtzeitig aus dem Haus schafft. Es gibt auch Aufgaben in denen die Rücknummern von Bayern Legenden erraten werden sollen (da wäre ich ja kläglich gescheitert) oder aber Mannschaftsaufstellungen, in denen die Nationaltrikots der jeweiligen Spieler auf ihrer Position abgebildet sind und man dann das legendäre Match dazu erraten soll. Zumindest einige der Spieler konnte ich zuordnen, denn wann die Partien stattfanden wird nicht verraten, in einem Fall nur der Trainer zur Partie. Gerade diese Aufgabe ist durch die Nationaltrikots auch echt farbenfroh. Man sieht sofort, dass die Herausgeber sich wirklich Mühe bei dem Layout gegeben haben. Die textlastigeren Aufgaben sind natürlich vor allem in Schwarz-Weiß, aber jeder neue Tag wird mit einer weihnachtlichen Spielfeld-Illustration, der Tagesziffer auf einem „Aufnäher“ und dem Titel der Tagesaufgabe eingeführt. Das ist wirklich ansprechend.

 

Als Fußballjournalist ist hier Daniel Michel echt in seinem Element und es hat mich erstaunt, was er hier alles zusammen getragen hat. Dass er auch Bestsellerautor ist, glaube ich sofort, denn er schafft es das Fan-Fakten-Wissen unterhaltsam zu präsentieren, so dass man stets auf die nächste Tagesaufgabe gespannt ist.

 

Dieser Adventskalender ist für den Patensohn meines Mannes, einen leidenschaftlichen Bayern Fan und Nachwuchsfußballer. Bislang habe ich immer FC Bayern Schokoadventskalender für ihn (und FC Köln und BVB Schokokalender für seine Schwestern) besorgt, aber Schokolade ist ja nichts im Vergleich zu echtem Fan-Wissen, oder? ;)

 

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Yes Verlag und der Agentur Literaturtest für diesen kurzweiligen und witzigen Fußballadventskalender, der sogar mir als Bayern-Nichtfan Spaß gemacht hat!

 

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Samstag, 4. Oktober 2025

Zauberei und etwas Magie, Maiga Doocy, gelesen von Mark Burghaben, 12 h 50 min. ungekürzt, Yellowking Productions

Zauberei und etwas Magie, Maiga Doocy, gelesen von Mark Burghaben, 12 h 50 min. ungekürzt, Yellowking Productions


Der einst als so hoffnungsvolles Schreibertalent bewunderte Leovander Loveage, kurz Leo, hat sich inzwischen auf kleine harmlose Zauber spezialisiert. Da kann nicht viel schiefgehen, sie entlocken einem meistens ein Lächeln und führen selten zu Chaos oder echten Problemen. Denn eigentlich ist er ein Garant für Chaos, sobald er versucht ernsthafte Zauber zu schreiben. Da spielt er doch lieber auf seiner heiß geliebten Geige und entlockt ihr Zauberlieder. Doch in seinem letzten Ausbildungsjahr soll er ausgerechnet mit seinem Erzfeind, dem ebenso begabten wie ernsthaften Zauberwirkenden Sebastian Grimm ein Team bilden. Als er Sebastian im Unterricht einen vermeintlich harmlosen Zauber zum Aufhellen der Zähne reicht, stellt sich dieser nicht wie erwartet ein. Jemand scheint den Zettel vertauscht zu haben und Leo muss nun allen Befehlen von Grimm folgen und ihm gehorchen. Zudem kann er sich nicht weit von ihm entfernen. Dabei ist Leo überzeugt, dass Grimm es schon schwer fällt sich auch nur im selben Raum wie er aufzuhalten. Tatsächlich handelt es sich um einen streng verbotenen Zauber und auch ihre viel versprechendsten Mitschüler sind nicht in der Lage ihn wieder rückgängig zu machen. Auf der Suche nach dem letzten Ausweg verschlägt es sie in den ebenso berüchtigten, wie gefürchteten unruhigen Wald. Grimm hält von diesem Plan natürlich gar nichts.


Als professioneller Schauspieler spricht Mark Burghagen dieses langsam sich entwickelnde und verdichentende Romantasy-Abenteuer lebendig und abwechslungsreich. Allerdings finde ich, dass er deutlich reifer und älter klingt als der charmante Troublemaker Leo, der das Leben so sehr liebt, wie den Alkohol. Als korrekter und ehrgeiziger Sebastian vermag er mich zu überzeugen.


Sehr gut gefällt mir die Vorstellung von Zauberliedern, die auf einer Geige gespielt und mit Begleitung gesungen, Unmögliches möglich machen und aus Feinden Freunde. Immer wieder sind in die Geschichte, kleine zauberhafte Details über Zauberei, Natur und das Leben in all seiner Fülle eingewebt. Sie ergänzen sehr gut die Grundstruktur des Worldbuildings, in einer Gesellschaft der Zauberer, in der viel vom Stand und der Herkunft abhängt.


Tja, die Beziehung zwischen Grimm und Leo.... ehrlich wird es mir sicherlich 15 mal zu oft betont, dass sie zwei sich nicht ausstehen können und komplett gegensätzlich sind. Das ist so offensichtlich, dass man es sogar merken würde, wenn es überhaupt nicht erwähnt würde, aber so, ist es mir leider zu viel des Guten. Bei mir zündet ihre Verbindung nicht so recht, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich wenig Verständnis dafür habe, dass sich Leo bei jeder sich bietenden Gelegenheit betrinkt. Für mich kein Typ zum Verlieben, weshalb der romantische Teil der Story mich nicht so packt. Selbst dass Agnes, die mit Leo quasi aufwuchs so nachsichtig mit ihm ist, erstaunt mich schon etwas. Nach und nach lernt man seine Beweggründe und seine Selbstzweifel kennen, allerdings empfinde ich ihn dennoch als zu selbstzerstörerisch und selbstmitleidig. Die magischen Elemente gefallen mir hingegen sehr.


Während ihrer gefährlichen Suche nach der erlösenden Formel stoßen sie auf einige sehr toughe Frauen, die mir wirklich gut gefallen haben, auch wenn Grimm ihnen gegenüber natürlich sehr misstrauisch ist. Ob sie es verdient haben, will ich nicht verraten. Doch werden sie auf der Suche auf viele Proben gestellt, die vor allem Leo mit großer Kreativität angeht. Dass stresst Grimm natürlich sehr, da der Ausgang dieser neuen Einfälle und Ideen natürlich ungewiss ist.. Maiga Doocy lässt sich wirklich sehr schöne Details einfallen und arbeitet ihre Charaktere sehr sorgfältig aus. Ihr Erzählstil ist sehr cosy und auf die zwischenmenschlichen Beziehungen fokussiert.


Ein fantasievoller Auftakt dieser Cosy Romantasy Triologie mit Magie, Musik und Herz.


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