Hochbeete & Kräuterspiralen, Gartenprojekte für mehr Ernte, Duft und Vielfalt, Stiftung Warentest
Im Februar fange ich immer ein bisschen mit der Vorarbeit für den #Garten an, also perfekt um die Planung zu beginnen und vor zu säen.
Da ich einen giftfreien (hoffentlich) Garten habe, sind die #Schnecken sehr aktiv und alles was besonders lecker ist... kann ich nicht eben erdig pflanzen. Unsere Schnecken stehen nicht nur auf Salate, sondern auch auf Schnittlauch und andere leckere Kräuter und Zwiebeln...
Da hilft nur eins: hoch damit! Außerhalb der Reichweite der Viecher, denn ich sehe ja gar nicht ein, mir von so schleimigen Schnecken meinen Garten, meine Ernte und meine #Kräuter vermiesen zu lassen!
Es stellt sich also die Frage: Wie?
#Hochbeete gibt es ganz verschiedene in verschiedenen Größen, Formen, Farben, Preisen und Aufwand.... Aufwand ist ja eher nicht so meins... meine Geduld hält sich in Grenzen, mein handwerkliches Geschick auch. Bisher habe ich billige Idioten-Varianten gewählt, aber der Wind hat z.B. schon die Abdeckhaube meines Kunststoffhochbeetes verweht und sie kam nicht wieder heil zurück. Es ist also an der Zeit, sich über Alternativen zu informieren.
Was gibt es alles, was passt zu mir und wie gehe ich vor und muss ich jedes Jahr von vorne anfangen? Dieses Buch passt daher genau zu mir. Ganz geduldig Schritt für Schritt werden hier die gängigsten Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt und wie man sie baut (wenn man nicht gerade die 20,- € Plastikvariante aus dem Supermarkt mit begrenzter Lebenserwartung nimmt). Denn dahinter steckt System und je gründlicher man vorgeht, nicht nur bei der Auswahl der Erden, sondern auch des Standorts, desto reicher die Ernte.
Das gilt ebenso für #Kräuterspiralen . Da ich von Gartenmuffeln umgeben bin, dürfen die Kräuter nicht zu weit weg von der Küche stehen. Um Gottes willen, man darf ja bei der Ernte im Winter nicht nass werden und auf der Terrasse aber bitte auch.... Eine Kräuterspirale für alle tut es da nicht. Also muss man etwas flexibel pflanzen und hier habe ich wirklich viel Anregung und Know How gefunden.
Für Menschen, die noch ungeduldiger sind als ich, gibt es das konzentrierte Wissen zusammengefasst zum Aufklappen in der vorderen und hinteren Umschlagklappe. Aber Vorsicht, das Buch enthält so viele Infos, Übersichten und wirklich ansprechende Bilder, dass es wirklich schade wäre, nicht auch dem Rest eine Chance zu geben. Eben auch, um wirklich alle Varianten kennenzulernen, anzuschauen und abzuwägen. Es hängt ja bisweilen auch von Zeit, Platz, Lage und Geldbeutel ab, wofür man sich entscheidet (und von der Faulheit der Miterntenden). Ja, ich gestehe, wir haben sogar ein kleines Kräuterbeet, direkt neben der Haustür und auch einen Tomatentopf... denn alles andere wäre viel zu weit, der Witterung ausgesetzt und was soll man tun, während man auf das Öffnen der Haustür wartet... Bei der Planung der selbst zu ziehenden Leckereien ist also so einiges zu beachten.
So manches wusste ich schon vorher, aus leidvoller Erfahrung, oder weil sich die Zitronenmelisse einfach überall im Garten ausbreitet... anderes habe ich erst hier gelernt oder mich noch zum Staunen gebracht.
Dabei ist der Aufbau des Buches so strukturiert und durchdacht, wie es auch ein gutes Hochbeet sein sollte. So findet sich am Ende des Buches nicht nur ein Stichwortverzeichnis, sondern auch erste Hilfe für Gemüse- und Kräuter. Wie erkennt man Schädlinge und was macht man gegen sie?
Dazu gibt es noch wunderschöne Gestaltungsideen für den Garten, damit es nicht einfach nur funktional aussieht, sondern auch ein Ort zum Wohlfühlen ist.
Ein tolles Buch für alle Gartenfans, die nicht nur Blumen lieben!
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Stiftung Warentest und der Agentur Literaturtest!
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