Dienstag, 20. August 2019

Ein M.O.R.D.S. Team 24: Inferno, Andreas Suchanek, Greenlight Press



Ein M.O.R.D.S. Team 24: Inferno, Andreas Suchanek, Greenlight Press

Dies ist das Finale des 2. Falles, der die Ereignisse in Barrington Cove im Jahre 1985 erhellt, als Corey Parker bei der Feuersbrunst auf dem Rummel auf Angel Island in der Geisterbahn starb, ohne zu verbrennen.
Inzwischen ist die Identität der falschen Wendy Parker geklärt, doch damit fangen die Probleme erst an. Aus Rache an den Dynastien und für den Mord an Corey möchte Angela Bruker, die von den Dynastien jahrelang gefangen gehalten wurde, Barrington Cove vernichten. Sie hält den Zünder in der Hand und drückt zum Ende des 23. Bandes auf den Auslöser. Funken sprühen und das von den Bohrtürmen in die Katakomben umgeleitete Erdgas beginnt nach und nach zu explodieren. Barrington Cove ist evakuiert, aber noch immer sind Menschen in der Stadt, entweder um diese zu plündern, oder ihr Eigentum zu sichern, oder aber wie die Freunde Mason, Olivia, Randy, Danielle und Sonja, um die Stadt zu retten, die Wahrheit hinter dem Mord an Corey herauszufinden und für die Sicherheit der Freunde zu sorgen. Immerhin steckten ja auch Masons und Danielles Eltern mit den übrigen 84ern im Bunker des Rathauses. Ob sie die Explosion dort überlebt haben? Die Freunde eilen aus den verschieden Ecken zusammen, um sich zu vergewissern, daß sie alle davon gekommen sind und Angela Bruker nicht aus den Augen zu verlieren.

Dieser Band ist wieder hochspannend, aber auch emotional. Es werden alle verbliebenen Geheimnisse gelöst, wie z.B. wer damals den Rummel in Brand steckte und weshalb und natürlich wird die Identität des Chronisten offenbart. Mit Auslöschung der Dynastien mit Ausnahme der 5. ist seine Aufgabe erledigt. Doch nur die des Chronisten, in der brennenden Stadt gibt es mehr als genug zu tun. Immerwieder wechselt der Blickwinkel, damit der Leser die verschiedenen Szenarien, die sich über die Stadt verteilen mit verfolgen können, bis alle zum Showdown an einem Ort versammelt sind. Vor den Augen und Ohren aller, wird so offenbart, was 1985 passierte. Dabei finde ich diesen Band wieder richtig stimmig und nicht nur spannend. Es löst sich alles in Wohlgefallen, was auch nötig ist, damit Barrington Cove gerettet werden kann und die Reihe nicht abbrechen muss. Das System mit Dynastien, Graf und Chronist ist ein für alle Mal erledigt. Vorerst gibt es nur die Bürgermeisterinnen der Stadt, die Polizei, den Rundfunk, das College ist unversehrt... doch das Böse schläft nie und wird in Zukunft die Stadt wieder heim suchen, wenn auch auf andere Weise. Außerdem gibt es da ja noch dieses ungelöste Problem aus dem Jahre 1986....
Und die Emotionen? Naja, es haben sich im Laufe der Reihe einige Paare gebildet, die auch so ihre Höhen und Tiefen haben... außerdem haben viele Menschen ihre Existenz verloren und die Zwillingsschwestern Merilyn und Patricia van Straten stehen einandern Auge in Auge gegenüber: Gut gegen Böse, wer wird siegen? Dabei schaffen es die Freunde wieder mit Glück, Mut und Ideenreichtum sich im letzten Moment aus der Affaire zu ziehen.

Eine sehr spannende All-Age Fortsetzungskrimi-Reihe, die sich auch prima unterwegs auf dem Handy oder Tablet lesen lässt, da die Printsammelbände immer erst deutlich nach den ebooks erscheinen. Demnächst dann mit einem Spin-off, da die Freunde nun erst einmal in Europa chillen wollen, ehe das College nach den Ferien beginnt.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Andreas Suchanek für das Leserundenexemplar und freue mich auf die Europa-Bände.

Montag, 19. August 2019

Filmpremiere von „Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo“ nach den Comic-Romanen von Alice Pantermüller & Daniela Kohl, 18.8.19 in Köln



Filmpremiere von „Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo“ nach den Comic-Romanen von Alice Pantermüller & Daniela Kohl, 18.8.19 in Köln

Am Sonntag durften meine große Tochter und ich zur Filmpremiere von „Mein Lotta-Leben – Alles Bingo mit Flamingo“ nach den Comic-Tagebüchern von Alice Pantermüller und Illustratorin Daniela Kohl aus dem Arena Verlag gehen. Es war unsere Filmpremieren-Premiere und zumindest ich, war etwas aufgeregt. Hoffentlich wird der Film lustig! Also wir kennen ja nur die letzten vier Bände, so dass wir uns von der Handlung überraschen lassen konnten, ohne Erwartungen an den Text und ohne Vergleiche. 

Es startet mit einer wackeligen Handkameraeinstellung, wie in einem Videotagebuch. Da Lotta die geschwungene Treppe runtergeht, bekam ich ein mulmiges Gefühl im Magen. Zum Glück bleibt es nicht so!  Man bekommt dadurch aber einen unmittelbaren Lotta-Eindruck und fühlt sich mittendrin im Geschehen. Es ist schräg, witzig, peinlich, manchmal etwas übertrieben, aber eben aus Lottas Wahrnehmung heraus sehr passend. Zum Glück wurde es nie klamaukig! Mal hält der Film an und zoomt direkt auf Lottas Gesicht. Während dieses Freezings spricht Lotta ihre Gedanken direkt in die Kamera und kleine Kritzeleien schweben immermal wieder als Gefühlszeiger um ihren Kopf. Da fühlt man sich fast wie Lottas Vertraute. Eine solche braucht sie auch dringend, denn Dank Glämmer-Girl Berenikes Party hat sie ganz schön oft Zoff mit ihrer besten Freunin Cheyenne. Wie war's? Ganz ehrlich, ich bin gestern morgen erst sehr spät ins Bett gekommen und habe dennoch nicht mit dem Schlaf gekämpft! 

Meine Große hatte zuerst etwas Zweifel, da Buchverfilmung manchmal etwas enttäuschend sein können und die Darsteller nie aussehen, wie unsere Vorstellung in unserem Köpfen, aber wir wurden sehr gut unterhalten. Dem übrigen Publikum ging es wohl genauso, denn wir haben nicht alleine gelacht. Es gab aber schon Eltern- und Kinderlachszenen. Ab 6 Jahren, bis zum Ende des Lotta-Lesealters. Hut ab übrigens vor den Leistungen der Nachwuchs-Schauspieler, sie haben es richtig klasse gemacht und wirkten oftmals überzeugender als die Profis. Erstaunt hat mich auch Lukas Rieger als Superstar Marlon, der auf dem roten Teppich und beim Q & A nach der Vorführung sehr viel natürlicher wirkte und fast nicht zu erkennen war. Zum Glück zeigt der Trailer nicht alle guten Szenen des Films, wer den Trailer gesehen hat, wird sich immer noch amüsieren können. 



Vielen lieben Dank für die Eintrittskarten an den Arena Verlag, das war ein wunderbares Geburtstagsgeschenk und an den netten Pressefotografen, der so schöne Fotos von mir und meiner Tochter gemacht hat. Viel schöner als meine Selfies mit Rüdiger Bertram, den wir dort auch trafen, bei denen immer einer von uns aussieht, als würden uns jemand auf den Füßen stehen. Nein, es war eine informative und schmerzfreie Begegnung!

Ab 29.8.2019 läuft der Film bundesweit in den Kinos. Viel Vergnügen!