Montag, 2. März 2026

Hochbeete & Kräuterspiralen, Gartenprojekte für mehr Ernte, Duft und Vielfalt, Stiftung Warentest

 

Hochbeete & Kräuterspiralen, Gartenprojekte für mehr Ernte, Duft und Vielfalt, Stiftung Warentest

 

Im Februar fange ich immer ein bisschen mit der Vorarbeit für den #Garten an, also perfekt um die Planung zu beginnen und vor zu säen.

Da ich einen giftfreien (hoffentlich) Garten habe, sind die #Schnecken sehr aktiv und alles was besonders lecker ist... kann ich nicht eben erdig pflanzen. Unsere Schnecken stehen nicht nur auf Salate, sondern auch auf Schnittlauch und andere leckere Kräuter und Zwiebeln...

 

Da hilft nur eins: hoch damit! Außerhalb der Reichweite der Viecher, denn ich sehe ja gar nicht ein, mir von so schleimigen Schnecken meinen Garten, meine Ernte und meine #Kräuter vermiesen zu lassen!

 

Es stellt sich also die Frage: Wie?

 

#Hochbeete gibt es ganz verschiedene in verschiedenen Größen, Formen, Farben, Preisen und Aufwand.... Aufwand ist ja eher nicht so meins... meine Geduld hält sich in Grenzen, mein handwerkliches Geschick auch. Bisher habe ich billige Idioten-Varianten gewählt, aber der Wind hat z.B. schon die Abdeckhaube meines Kunststoffhochbeetes verweht und sie kam nicht wieder heil zurück. Es ist also an der Zeit, sich über Alternativen zu informieren.

 

Was gibt es alles, was passt zu mir und wie gehe ich vor und muss ich jedes Jahr von vorne anfangen? Dieses Buch passt daher genau zu mir. Ganz geduldig Schritt für Schritt werden hier die gängigsten Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt und wie man sie baut (wenn man nicht gerade die 20,- € Plastikvariante aus dem Supermarkt mit begrenzter Lebenserwartung nimmt). Denn dahinter steckt System und je gründlicher man vorgeht, nicht nur bei der Auswahl der Erden, sondern auch des Standorts, desto reicher die Ernte.

 

Das gilt ebenso für #Kräuterspiralen . Da ich von Gartenmuffeln umgeben bin, dürfen die Kräuter nicht zu weit weg von der Küche stehen. Um Gottes willen, man darf ja bei der Ernte im Winter nicht nass werden und auf der Terrasse aber bitte auch.... Eine Kräuterspirale für alle tut es da nicht. Also muss man etwas flexibel pflanzen und hier habe ich wirklich viel Anregung und Know How gefunden.

 

Für Menschen, die noch ungeduldiger sind als ich, gibt es das konzentrierte Wissen zusammengefasst zum Aufklappen in der vorderen und hinteren Umschlagklappe. Aber Vorsicht, das Buch enthält so viele Infos, Übersichten und wirklich ansprechende Bilder, dass es wirklich schade wäre, nicht auch dem Rest eine Chance zu geben. Eben auch, um wirklich alle Varianten kennenzulernen, anzuschauen und abzuwägen. Es hängt ja bisweilen auch von Zeit, Platz, Lage und Geldbeutel ab, wofür man sich entscheidet (und von der Faulheit der Miterntenden). Ja, ich gestehe, wir haben sogar ein kleines Kräuterbeet, direkt neben der Haustür und auch einen Tomatentopf... denn alles andere wäre viel zu weit, der Witterung ausgesetzt und was soll man tun, während man auf das Öffnen der Haustür wartet... Bei der Planung der selbst zu ziehenden Leckereien ist also so einiges zu beachten.

 

So manches wusste ich schon vorher, aus leidvoller Erfahrung, oder weil sich die Zitronenmelisse einfach überall im Garten ausbreitet... anderes habe ich erst hier gelernt oder mich noch zum Staunen gebracht.

 

Dabei ist der Aufbau des Buches so strukturiert und durchdacht, wie es auch ein gutes Hochbeet sein sollte. So findet sich am Ende des Buches nicht nur ein Stichwortverzeichnis, sondern auch erste Hilfe für Gemüse- und Kräuter. Wie erkennt man Schädlinge und was macht man gegen sie?

 

Dazu gibt es noch wunderschöne Gestaltungsideen für den Garten, damit es nicht einfach nur funktional aussieht, sondern auch ein Ort zum Wohlfühlen ist.

 

Ein tolles Buch für alle Gartenfans, die nicht nur Blumen lieben!

 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Stiftung Warentest und der Agentur Literaturtest!

 

#HochbeeteUndKräuterspiralen #GartenprojekteFürMehrErnteDuftUndVielfalt #StiftungWarentest #GartenKnowHow #Gartenliebe #Gartenfan

Freitag, 27. Februar 2026

Ostfriesenerbe, Klaus-Peter Wolf, ungekürzte Autorenlesung, 3 MP3, ca. 17 h, Goya Verlag

 

Ostfriesenerbe, Klaus-Peter Wolf, ungekürzte Autorenlesung, 3 MP3, ca. 17 h, Goya Verlag

 

Der 20. Fall für Ann Kathrin Klaasen und ihre loyale Truppe von der ostfriesischen Ermittlern.

Trotz der kühlen Brise der #Nordsee wird es heiß und brenzlig für Ann Kathrin Klaasen und das höchst persönlich. Helga Bornemann vom BKA oder aka Miss Moneypenny dringt auf ein persönliches Treffen mit Ann Kathrin. Diese ahnt nicht, was deren Eile und Geheimniskrämerei soll, bis diese ihr ihren ganz persönlichen Zugang zu gesammeltem, unzulässigem Wissen via einer geheimen Datenbank zukommen lässt und sie somit zu ihrer Nachfolgerin als Hüterin einer illegalen Datenbank über Infos über potentielle und bekannte Straftäter, Strafverfolger und ihre Methoden und überhaupt Infos jeglicher Art zukommen lässt. Ihre Rechtschaffenheit bringt sie nun in einen Gewissenskonflikt. Dieser Zugriff ist für Ermittler natürlich verlockend, aber nicht nur unmoralisch, sondern auch verboten und vor allem höchst gefährlich! Offiziell gibt es dieses Wissen aber natürlich nicht.

Kurz darauf wird die Leiche von Helga Bornemann auf den Stufen vom Tee-Museum gegenüber ihrer Wache gefunden und eine andere Leiche in den Kulissen des frisch eröffneten Krimimuseums.  Sofort spricht man von den „Museums-Morden“ doch Ann und Weller ahnen, das da zumindest hinter dem einen Mord, etwas ganz anderes steckt....

 

Uff, da kommt was auf Ann Kathrin zu. Kein Wunder, dass Miss Moneypenny diese Bürde loswerden wollte, auch wenn sie sich nicht lange daran erfreuen konnte. Eigentlich hat sie keine Zeit für sowas, weil sie die Morde vor Ort aufklären muss, doch dann kommt alles wieder anders... und neben allen alten Bekannten taucht natürlich wieder der Gentleman Killer Sommerfeld auf. Der lehnt ja bekanntlich Schusswaffen, Drogen und den Mord an Frauen und Kindern ab. Was ich mich die ganze Zeit fragte, wovon ich aber erwartet hätte, dass Ann Kathrin sich diese Frage stellt: Warum sie? Warum hat Miss Moneypenny den Zugang zu diesem unbegrenzten Wissen ausgerechnet ihr und keinem ihrer damaligen Mitsteitern oder der Justiz vermacht?

 

Das ethische Thema, dass eben auch ein kriminalistisches ist, über eine geheime Datenbank, die entgegen geltenden Datenschutzbestimmungen weiter geht, als jede Diskussion über die Vorratsdatenspeicherung, finde ich sehr interessant. Es geht um Macht, Machtmissbrauch und ungeahnte Möglichkeiten, die dieses illegale Ausspähen unbescholtener, ebenso wie krimineller Bürger den Administratoren dieser Datenschätze einräumt. Sowohl den Guten, also auch den Schlechten verleiht dies Macht und ungeahnte Möglichkeiten und korrumpiert eventuell durch diese selbst die Guten. Sicherlich ist es kein Zufall, dass immer wieder ganz entscheidende Hinweise auf bevorstehende Anschläge oder Verbrechen aus den USA kommen, die ihren Bürgern keinen derartigen Schutz ihrer Privatsphäre garantieren. Hier verkörpern Ann Kathrin und  Rupert die beiden jeweiligen Gegenpole hinsichtlich ihrer Haltung zu dem was technisch möglich ist. Mir gefällt, dass der Autor und Sprecher neben all der Werbung für alles was er liebt, immer wieder auch einen Anstoß zum Nachdenken gibt.

 

Man muss nicht alle 19 Bände zuvor kennen, um der Handlung gut folgen zu können. Die wichtigsten Details werden kurz rekapituliert und vielleicht bringt man ja auch die ein oder anderen Vorkenntnisse aus den ZDF-Verfilmungen mit. Vorkenntnisse lassen einen allerdings die zwischenmenschliche Dynamit besser verstehen und schätzen und klärt auch Fragen wie: wie halten sie Rupert nur immer wieder aus?! Locker flockig nimmt der Autor und Sprecher ihn immer wieder aufs Korn, wird aber ernst, wenn es drauf ankommt und manipuliert geschickt unsere Erwartungen.

 

Ein bisschen schade finde ich, dass wir am Ende nicht an Ann Kathrins Triumph über Frau Dr. Döse und Polizeiinspektorin Schwarz teil haben können, aber ich habe den Verdacht, dass einige lose Enden im 21. Fall Ostfriesenlüge wieder aufgegriffen werden. Den kann ich mir natürlich nun erst recht nicht entgehen lassen. Auch weil Rupi noch eine ganz besondere Überraschung für seine Kollegen im Gepäck hat. Ich erwarte auch, dass Klaus-Peter Wolf die Frage nach Miss Moneypennys Vermächtnis wieder aufgreifen wird.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Goya für mein Hörexemplar! Es war wieder ein echtes Hörvergnügen!

 

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